herbstliche Kunst

landart


Der Herbst zeigt dieses Jahr sein schönes und vor allem warmes Gesicht. Deswegen lag es nahe, die am Nachmittag angesetzte Doppelstunde des Faches Bildnerische Erziehung und Werkerziehung ins Freie zu verlegen. Also ging es los und die Sportschüler der 3a und 3b marschierten gemeinsam mit ihren Pädagoginnen zum Donaupark in Korneuburg.

 

Dort erhielten die Kinder eine kurze Einweisung über „Land-Art“. Hauptanliegen dieser Kunstrichtung ist es, die Gegebenheiten der Natur auszunutzen, um selbst kreative Ideen ohne großen Aufwand in die Wirklichkeit umzusetzen. So kann Vielfältiges entstehen. Im Wesentlichen gab es nur eine Anweisung. Alles, was vor den Kindern auf dem Boden liegt, darf benutzt werden.

 

Sogleich machten sich alle eifrig auf die Suche nach Blättern, Holzstücken, Steinen, Herbstfrüchten und anderen Kleinigkeiten. Bald waren alle in kleinen Gruppen damit beschäftigt, einen Gedanken oder eine gemeinsame Vorstellung in eine Darstellung umzusetzen. Das ging schnell und die ungewohnte, aber ans kindliche Spielen erinnernde Beschäftigung machte allen sichtlich Spaß.

 

Am Ende wurden die Werke den anderen kurz vorgestellt, Assoziationen besprochen und schließlich fotografisch festgehalten. Dann wurde das meiste weggeräumt, nur manche „Kunstwerke“ durften bleiben. Die Natur und die Zeit werden sie ganz von selbst auflösen.

 

Rosemarie Stepanik + Gabriele Jaborek

 

 Bilder