Jagd mit der Kamera

Fotos machen – was soll und kann man da bloß noch lernen? Fotografieren kann doch schließlich jeder! Alles scheint einfach und kinderleicht zu sein und jeder schießt seine Fotos. Die Ergebnisse dieser Annahme sind jedoch nicht selten abgeschnittene Füße, unscharfe Bilder und Aufnahmen, die wenig aussagen. Aber vieles kann man sich bewusst machen und lernen, neu sehen und üben. Experimente harmloser Art schaden nie.

Also machten wir uns am Nachmittag im Rahmen des Kreativ-, Zeichen- und Werkunterrichts mit unseren Kameras oder Handys auf Motivsuche. Zu Frühlingsbeginn bietet die Natur selbst in der Stadt ausreichend hübsche Motive: Blumenbeete, in verschiedenen Farben blühende Sträucher und Bäume und auf den ersten Blick nicht selten  eher unauffällige Pflanzen. Schönheit macht sich manchmal überall sichtbar. Die Aufträge und scheinbar alltäglichen Fragen lauteten: Konzentriere dich auf ein Motiv! Überlege, was das Bild füllen soll! Wie hole ich ein weit entferntes Objekt näher her? Wie stelle ich scharf und worauf fokussiert die Kamera? Was sehe ich eigentlich? Wie wirkt der Zoom und das Tele? Wann ist die Weitwinkeleinstellung vorteilhaft? Wie wirkt das Licht? All diese Überlegungen wurden bei der „Jagd nach Fotos“ bedacht und die Schüler und Schülerinnen fanden eine Menge Spaß, solch einen Streifzug durch bekannte Gegenden mit ganz anderen Augen als gewohnt zu machen.

Die Ergebnisse werden nach der Sichtung des Materials demnächst online gestellt.

Die Kinder der 3a und 3b
unter Betreuung der Pädagoginnen G. Rosenfellner und R. Stepanik

Bilder

Bilder der SchülerInnen